Schutzeinrichtungen nach DGUV-I 201-027

Die Anzahl an Bombenfunden ist derzeit so hoch wie nie, denn der bundesweite Bauboom bringt immer mehr Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg ans Licht. Schon kleinste Berührungen können diese tickenden Zeitbomben zum Detonieren bringen und verheerende Folgen für Mensch und Maschine haben.
Diese Altlasten lauern dabei in unterschiedlichen Tiefen, so werden immer wieder Kampfmittel der Artillerie in bis zu zwei Metern Tiefe, Bombenblindgänger in bis zu 20 Metern unterhalb der Erdoberfläche gefunden. Auswertungen von Luftbildern helfen zwar dabei die Gefahren immer weiter zu reduzieren, ganz ausschließen lassen sie sich aber dennoch nicht. Auch die seit Kriegsende vergangenen mehr als 70 Jahre, haben die Wirksamkeit des Sprengstoffs nicht gemindert, sodass bei der Kampfmittelräumung nach wie vor höchste Sicherheitsstandards von Nöten sind.
Der Schutz der Arbeiter auf solchen Baustellen hat für uns höchste Priorität, weshalb wir einen speziellen Kabinenschutz nach DGUV 201-027/BGI 833 für die Kampfmittelräumung und Sondierung entwickelt haben.
Bestehend aus einer Verbundsicherheitsglasscheibe in einem aus Feinkornbaustahl gefertigten Stahlrahmen, wird das Schutzsystem an der Kabine angebracht. Das Dach und der Unterboden werden zusätzlich durch einen Stahlaufbau bzw. -platten geschützt. Zur Reinigung der Scheibe ist das System außerdem mit einem Wischer ausgestattet.